Ralph Brandstetter

Gärtner, Baumpfleger

Lass dich überraschen und inspirieren

Mit Ralph Brandstetter habe ich gesprochen über die richtige Unterlagenauswahl, Schnitttechnik und Baumgesundheit im Obstgarten. Du lernst, wie die Unterlage Wuchsstärke, Endhöhe und Ertrag bestimmt und welche Kronenform zu Apfel, Birne oder Steinobst passt. Ralph zeigt Dir, wie gezieltes Schneiden, Biegen von Wasserschossen und saubere Werkzeughygiene gesunde, lichtdurchflutete Kronen fördern. Auch Pflanzzeitpunkt, Mulchen, Düngung und Jungbaumpflege sind entscheidend für starken Wuchs. Du erfährst, wann Winter- oder Sommerschnitt sinnvoll ist, wie Fruchtausdünnung Qualität steigert und wie mehrere Sorten auf einem Baum Platz sparen und Vielfalt ermöglichen.

BIOGRAFIE & WISSENSWERTES

Ralph Brandstetter

Baumschule Praskac

Seit 1996 sind die Gärtnerei
Und vor allem Obstgehölze meine
Leidenschaft
Welcher ich sowohl als Obergärtner
In der Baumschule Praskac als auch
Privat mit meinen eigenen Bäumen nachgehe

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3 Kommentare

  • Natürlicher Schutz der Obstbäume vor Wühlmausfraß durch Ablenkung

    Ich habe seit dem Jahr 2014 auch über 200 Obstbäume gepflanzt. Drahtkörbe als Wühlmausschutz sind mir eher unsympathisch und unnatürlich. Als eine sehr gute Maßnahme gegen Wühlmausfraß bei Obstbäumen erachte ich es den Wühlmäusen Alternativen an Wurzelpflanzen zu bieten, die sie noch lieber mögen, wie z.B. Löwenzahn, Nachtkerze, große Klette, Topinambur, Haferwurzeln, Malven. Luzerne – ja sogar die Wurzeln der wilden Karde fressen sie mit Vorliebe. In deren Wintervorratsnestern habe ich neben zerkleinerten Löwenzahnwurzeln sogar Queckenwurzeln gefunden! Von der großen Klette und der wilden Karde finde ich oftmals nur die oberirdischen Pflanzenteile vor und die teils sehr große Wurzel wurde komplett gefressen!

    Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass mir die Mäuse im ersten Pflanzjahr, als noch keine Begrünung gesät war, Baumwurzeln abfraßen und in späteren Jahren nicht mehr, da sie nun Besseres zu fressen haben.

    In den ersten Jahren der Anlage meines Gartens hatte ich einen enorm starken Wühlmausdruck: man sah überall Mausgänge, Wühlmaushaufen und Mäuse herumrennen. Sie haben mir über den Winter den ganzen Topinambur weggefressen, welchen ich an mehreren Stellen angepflanzt habe. Bei anderem Wurzel- und Knollengemüse hatte ich bereits im Herbst enorme Fraßschäden.

    Baumwurzeln sind für Wühlmäuse wohl eher nur Notnahrung, wenn sie nichts anderes finden. Sepp Holzer verfolgt ja auch eine ähnliche Strategie mit den Mäusen.

    Positiver Nebeneffekt dieser tiefwurzelnden Pflanzen in der Nähe der Obstbäume ist die Durchwurzelung und damit Lockerung des Erdreiches.

    Wie ich im März 2021 geschrieben habe, wird durch einen vielfältigen Bewuchs unter den Obstbäumen das für uns unsichtbare Mikrobiom des Bodens wie Pilze und Bakterien gefördert, die sich insbesondere von den Wurzelausscheidungen der Pflanzen ernähren – jede Pflanze lockt sich so durch bestimmte Zuckerverbindungen die Bakterien an. Je vielfältiger die Pflanzengemeinschaften an Tiefwurzler, Flachwurzler und den verschiedenen Blattformen sind, desto vielfältiger ist auch das Bodenleben.

    Christa Weinrich OSB von der Abtei Fulda hat in ihrem Buch „Mischkultur im Hobbygarten“ spezielle gesundheitsfördernde Nachbarpflanzen für die unterschiedlichen Obstsorten herausgearbeitet.

    Wichtig ist natürlich auch die Förderung der natürlichen feinde der Wühlmäuse wie z.B. Mauswiesel, Maulwürfe, Greifvögel, Katzen etc.

    • marion

      Danke für diese Informationen. Ich mag noch hinzufügen dass es auch in diesem Bereich Gespräche mit Tieren gibt und Vereinbarungen durchaus eingehalten werden. Mein Wühlmäuse hatte Kartoffelecken…und haben mein Gemüse in Ruhe gelassen.
      Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg im Kontakt mit Pflanzen und Tieren

  • Angelika

    Danke für all die vielen Informationen. Leider verstand ich stellenweise den Dialekt nicht.

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