Gerald Dunst

Experte für gute Erde

Gerald Dunst

Lass dich überraschen und inspirieren

Gerald Dunst ist von Jugend an mit Kompost beschäftigt. Er erklärt uns, wie die verschiedenen Kompostarten (Wormkompost, Johnson Su und Heißrotte) aufgebaut werden. Besonders sprechen wir über die Heißrotte, wo der Kompost schon nach 8 Monaten gebrauchsfertig ist. Außerdem erklärt Gerald Dunst, wie Terra Preta hergestellt wird.

BIOGRAFIE & WISSENSWERTES

Gerald Dunst

https://www.sonnenerde.at

https://www.sonnenerde.at/de/erdgefluester/

Gerald Dunst ist Inhaber der Firma Sonnenerde, wo über 25 verschiedene Erdprodukte auf Kompostbasis entwickelt wurden und nun erfolgreich vertrieben warden. Seit 2007 leitet er die Arbeitsgruppe Landwirtschaft in der Ökoregion Kaindorf, wo mittlerweile über 350 Landwirte auf über 4.000 Hektar Humus aufbauen. Diese Landwirte sind an einem CO2-Zertifikate-System angeschlossen und verdienen durch Humusaufbau mittlerweile Geld.

Seit 2012 betreibt er die nach wie vor in Österreich einzigartige Pyrolyseanlage, wobei rund 300 tonnen hochwertige Pflanzenkohle pro Jahr produziert warden. Aus dieser Pflanzenkohle wurden in den letzten Jahren eine Reihe von hochwertigen Produkten entwickelt, wie zB. Die Bio Schwarzerde (Terra Preta), Bodenaktivator, Stadtbaumerde (Feinsubstrat) und Futter- sowie Güllekohle. Die beiden letzteren Produkte werden gemeinsam mit Sohn DI Dominik Dunst und der dafür gegründeten Firma Char-Line vermarktet.

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9 Kommentare

  • Cornelia

    Vielen Dank für die tollen Tips und die anschaulichen Beschreibungen der Kompostherstellung.
    Wenn ich einen Wurmkompost im Garten anlegen möchte, muss ich Kompostwürmer zusetzen oder kommen die von selber? Kommen die Kompostwürmer auch mit Heu zurecht oder wollen die nur Küchenabfälle?
    Wie kann man den sogenannten „Abfallhaufen“ den wir Hobbygärtner meist produzieren verwenden? Wie kann man ihn nachträglich ausgleichen und verbessern?

  • Sibylle

    geht Heißrotte auch mit viel Rasenschnitt

  • Christian

    Vielen Dank für das inspirierende Interview und das vermittelte Fachwissen! Hat mich dazu gebracht, meine Herangehensweise an das Thema Kompost zu überdenken. Die Einordnungen von Gerald haben mir eine ganz neue Perspektive eröffnet. Bisher hatte ich auch einen „Kompost-“(/Abfall-)Haufen. 😉 Zukünftig wird es für mich wohl mehr Sinn machen, die „Küchenabfälle“ unter der Mulchschicht in der Fläche zu kompostieren, anstatt sie auf einen Haufen zu schmeißen. Und wenn ich dann mal genug frisches Material beisammen habe, eine Heißrotte anzugehen. Mit Bokashi hatte ich mich auch schon mal beschäftigt, aber eigentlich hat Gerald ja Recht: Warum soll man sich die zusätzliche Arbeit machen und es zuerst konservieren, wenn man es auch direkt im Garten nutzen kann. Einziger Vorteil: auch Gekochtes kann so für den Garten nutzbar gemacht werden, auf den Kompost soll das sonst ja nicht…

  • Angelika Schmauß

    Großartiger Vortrag, vielen Dank liebe Iris und lieber Gerald! Ich bin jetzt vollkommen überzeugt und so richtig angefixt, mich mit der Kompostierung zu beschäftigen und meinen Lebensmitteln das bestmögliche angedeihen zu lassen.

  • Tolle Vorträge bisher, sehr inspirierend und informative Gerald Dunst sieht die EM´s als nicht sooo wichtig an, Jürgen Amthor dagegen als absolute Grundlage? Das hat mich ein wenig irritiert.
    Lieben Gruß und Danke fürs teilen dieses wertvollen Wissens.
    Dietmar

  • Ternig

    Sehr interessanter Beitrag. Jedoch weiss Herr Dunst nicht, dass CO2 leichter ist als Luft und beteiligt sich an den CO2 Zertifikaten.

    • Martin

      bitte mehr Info, was gemeint ist, wo der Fehler ist.
      Ich weiss nur dass CO2 in sehr hohen Luftschichten der Atmosphaere erst treibhauswirksam sind, andere Treibhausgase wie Methan ( ist 80 mal wirksamer als CO2) ebenfalls.

  • Rita

    Kompost, so sehr unterschiedlich wird er beschrieben. Danke für die Erläuterungen, die konzentriert dargeboten wurden. Apfelmaische ließen wir entgegen guter Ratschläge, es zu unterlassen auf einem Haufen liegen. Es handelte sich um Maische von ca. 1 500 l gepresstem Saft. Nach drei Jahren „ernteten“ wir tolle Erde.

  • Sonja

    Sehr guter Beitrag. Vielen Dank!

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