Dr. Stefan Hügel

Biologe, Gründer Verein Almaterra

Lass dich überraschen und inspirieren

Mit Dr. Stefan Hügel habe ich gesprochen über die oft übersehenen Grundlagen von Mineralstoffen in Boden, Pflanze und Mensch. Du erfährst, wie historische Entdeckungen unsere heutige Landwirtschaft prägen – und wo blinde Flecken geblieben sind. Stefan zeigt, warum Elemente wie Kobalt, Selen, Lithium, Silizium oder Bor essenziell für Bodenfruchtbarkeit, Pflanzengesundheit und Dein Nervensystem sind, aber regulatorisch ignoriert werden. Du lernst, wie politische Entscheidungen Nährstoffmängel verlagern statt lösen und warum Bodenmineralien direkt Deine Gesundheit beeinflussen. Im Kern geht es um ein Umdenken: Landwirtschaft und Ernährung wieder als verbundenes System zu begreifen – wissenschaftlich fundiert und zukunftsrelevant.

BIOGRAFIE & WISSENSWERTES

Dr. Stefan Hügel

Über den Verein: Almaterra kannst Du bei Interesse bestellen

Mit dem Rabattcode "ALMATERRA WAS DICH NÄHRT", gültig vom 23.02. bis zum 23.03., zahlt man nur 30 € statt 50 € für eine Jahresmitgliedschaft bei Almaterra.

 

Dr.-Ing. Stefan Hügel studierte Bioverfahrenstechnik an der TU Hamburg, wo er 2017 seinen Master absolvierte und 2021 promovierte. Im selben Jahr gründete er den MineralienWende Verein, um Antworten auf die fortschreitende Boden degradierung zu finden. Im Mittelpunkt dieser Forschung stehen die Mineralien und Spurenelemente und deren Bedeutung für die Gesundheit von Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Nun hat er einen neuen Verein gegründet. Almaterra.

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8 Kommentare

  • Tina

    Bitte bleibt an diesem Thema dran und klärt über die Zusammenhänge auf. Das Thema Mineralstoffe ist sehr interessant. Von neuen Erkenntnissen oder Erfahrungen zu erfahren wäre toll.

  • Karin Sadjadi

    Sehr angenehmer Mensch. Ich habe das Video sehr genossen, weil Dr. Hügel total unaufgeregt von sich und seiner Forschungsarbeit gesprochen hat. Außerdem habe ich nochmal viel gelernt. Vielen Dank dafür 🙏🏻

  • Charlotte

    Vielen Dank für die Info von Herrn Dr. Stefan Hügel, soo wichtiges Thema.
    Danke Iris dass du diese Kongresse möglich machst.

  • Elke Zelmer

    Hallo Stefan,
    danke für deine Forschung!
    Ich habe mir vorgestellt, dass ich meinen Garten komplett mit deinem Dünger wie mit Oscorna bestreue und so den gesamten Boden wieder “suplementiere” und war dann enttäuscht nur Blätter damit zu besprühen. Ich habe nur Beeren, Äpfel und Pflaumen und jede Menge Kräuter und Wildkräuter, die ich verzehre. Eignet sich dein Dünger dafür?

    Danke im Voraus!

    • Hallo Elke,

      der Dünger eignet sich prinzipiell für alle Pflanzen. Die Aufnahme über die Blätter ist wesentlich effizienter als über den Boden, daher braucht man dabei auch weniger Menge insgesamt. Man könnte ihn auch auf dem Boden verstreuen, bräuchte dann aber mehr Substanz für den gleichen Effekt. Daher ist es einfach sparsamer über das Blatt zu gehen. Die vorgegebene Menge pro Beetfläche aber nicht überschreiten!

  • Andreas König

    Ich finde dies alles mit der Düngung der Pflanzen eine falsche Denkrichtung – wichtig wäre es vielmehr den Boden zu ernähren und auf Aktive Pflanzenernährung zu setzen! Dann gibt es auch keine Pflanzenkrankheiten und Schädlinge mehr, da diese ja nur kranke Pflanzen befallen!

    In einem gesunden Boden kommen keine wasserlöslichen Nährstoffe vor. Die Pflanzen werden hier dagegen vom mikrobiellen Leben und von Pilzen ernährt. Die Pflanze nimmt CO2 auf und betreibt Photosynthese.
    Verschiedene meist wasserlösliche organische Stoffwechselprodukte wie z.B. Zucker oder Aminosäuren werden von Pflanzen über die Wurzel in den Boden abgegeben. Dadurch werden in enger Wechselwirkung mit den Mikroorganismen des wurzelnahnen Bodens (Rhizosphäre) z.B. Nährstoffe gelöst, die dann für die Pflanze besser verfügbar sind. In den Wurzelexsudaten sind u.a. auch geringe Mengen an organischen Säuren wie z.B. Essigsäure enthalten, die den ph-Wert im wurzelnahen Boden regulieren.

    Pflanzen scheiden über ihre Wurzeln laufend einen Cocktail aus verschiedenen Substanzen in den Boden aus.

    Grösstenteils besteht dieser Cocktail aus Zuckern. Er enthält aber auch Aminosäuren, Hormone, pflanzliche Säuren, Signalstoffe und diverse andere sekundäre Stoffwechselprodukte. Jede dieser Substanzen hat dabei eine bestimmte Funktion.

    Die zentrale Aufgabe einer bodenaufbauenden Landwirtin oder eines regenerativen Landwirts besteht darin, die Pflanzen dazu zu bringen, möglichst viele solcher Wurzelausscheidungen, sogenannte Wurzelexsudate, zu produzieren. Denn sie sind ein höchst wirksames Werkzeug zur Verbesserung der Pflanzen- und Bodengesundheit.

    Was sind Wurzelexsudate? Pflanzen setzen über ihre Wurzeln chemische Verbindungen, sogenannte Wurzelexsudate, frei und beeinflussen damit chemische und biologische Prozesse im wurzelumgebenden Boden, der sogenannten Rhizosphäre. Diese Wurzelexsudate werden freigesetzt, um spärlich verfügbare Nährstoffe zu mobilisieren und mit anderen Pflanzen oder Bodenorganismen zu kommunizieren, z. B. um eine vorteilhafte mikrobielle Rhizosphärengemeinschaft zu formen, um sich gegen Bodenschädlinge und Pathogene zu verteidigen, um Metalle außerhalb der Wurzel zu entgiften oder um die Wurzeln vor Austrocknung in Phasen niedrigen Bodenfeuchtigkeitsgehalts zu schützen

    • Hallo Andreas,

      mit der Wichtigkeit der Wurzelexsudate bin ich ganz bei dir! Die gezielte Gabe von Kleinstmengen an Spurenelementen kann die Wurzelexsudatproduktion ganz gewaltig steigern, durch die Optimierung der Photosyntheseleistung. Natürlich gibt es aber auch andere Wege. Übrigens nehmen Pflanzen auch in intakten Ökosystemen den überwiegenden Teil der Nährstoffe in wasserlöslicher Form zu sich. Wasserlösliche Nährstoffe sind keine rein menschliche Erfindung. Wir haben die Böden über Jahrhunderte stark demineralisiert, da macht es aus meiner Sicht schon Sinn, Mängel wieder aufzufüllen, damit die natürlichen Symbiosen wieder zum Tragen kommen können.

  • Gabriella

    Ich muss als Schweizerin doch eine Korrektur anbringen: Lithium ist NICHT zugelassen als Nahrungsergänzungsmittel! (Ich bestelle z.B. auch ein amerikanisches Produkt – das geht ja).
    Es wird nur ärztlich verordnet in der Psychiatrie angewendet (bei bipolaren Störungen und schweren Depressionen. Dies in meist sehr hohen Dosen – was auch wieder sehr fragwürdig ist, da es dann heftige Nebenwirkungen hat!)

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