Sigi Tatschl
Permakulturist | Lust auf Obst
Lass dich überraschen und inspirieren
BIOGRAFIE & WISSENSWERTES

Webseite: https://www.sigi-tatschl.at/
Prägend für meine persönlichen Interessen und meinen beruflichen Lebensweg waren meine Kindheitserfahrungen in einem Häuschen mit Kleinstlandwirtschaft inmitten von Großbauern im Mostviertel in Niederösterreich. Intensive Naturerfahrungen inmitten bunter Blumenwiesen mit Glockenblumen und Knabenkraut verbanden sich mit deren Verschwinden, das scheinbar über Nacht geschah. Neben den Naturerfahrungen war das Erleben sozialer Konflikte zwischen Bauernschaft und Arbeiterschaft, sowie zwischen Großbauern und Kleinhäuslern, Teil meines damaligen Lebensbezugs.
Als Sozialarbeiter mit klinischem Schwerpunkt und Sozialraumorientierung, als individualpsychologischer Psychotherapeut und als Supervisor konnte ich diese Erfahrungen gut brauchen. Sozialer Innovationsgeist, soziale Kreativität sowie das Vertrauen, dass aus brüchigen Ausganssituationen fruchtbare und tragfähige Lebensentwürfe erwachsen können, haben mich dabei begleitet.
Zürich, meine Geburtsstadt, war in den Familienerzählungen als ein Ort der Moderne, ein Ort der Sprachenvielfalt, als ein Sehnsuchtsort immer präsent. Meine Liebe zu den großen Städten konnte ich mir durch Aufenthalte in London, Mumbai, Mexiko City erfüllen. Wien war lange Jahre mein Lebensmittelpunkt.
Mit der Gestaltung von öffentlichen Obstgärten in Gemeinden und Städten als soziale Treffpunkte, findet die Verbindung meiner sozialen und ökologischen Anliegen ihren Ausdruck.
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21 Kommentare
Tausend Dank für die vielen tollen Tipps und Informationen. Das macht richtig Lust auf mehr.
Ich würde mich riesig freuen über das Rezept für die Eichelkekse.
Alles Gute wünscht die Bibi
Hallo Bibi
Hier ist das Rezept dazu:
Die frisch gesammelten Eicheln auf einem Blech
in das Backrohr geben und bei 250° C 15 – 20 Minuten
lang rösten bis die Schalen aufspringen.
Die geschälten Eicheln 24 Stunden zum Entbittern
in Wasser mit einer Packung Backpulver/Speisenatron
einweichen. Das Wasser abgießen und nochmals ein- oder
zweimal für je 24 Stunden wässern.
Die Eicheln in einer Gewürz-/Kaffeemühle mit Schlagwerk
mahlen. Das Mehl anschließend trocknen.
Eichelkekse
250 g Eichelmehl, 150 g Buchweizenmehl, 100 g Dinkelvollkorn-
mehl, 1 Prise Salz, 1 Ei, 100 g Zucker, Gewürze wie Zimt,
Sternanis, Kardamom oder Anis, 150 g Butter, Milch nach
Bedarf; Staubzucker zum Bestäuben
Die Zutaten in einer Schüssel mischen und zu einem glatten
Teig verkneten. Den Teig zu ca. 2 cm dicken Würsten rollen
und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben flachdrücken.
Im Backrohr bei 200° C ca. 20 Minuten backen.
Die noch heißen Kekse in eine Schüssel mit Staubzucker
geben und umrühren.
Gutes Gelingen!
Herzlich
Sigi
So ein tolles Interview! Herzlichen Dank!
Wäre es möglich die erwähnte Liste mit den Sorten und den Baumschulen, wo diese erhältlich sind, noch zu erhalten? Das wäre super! 🙂
Hallo Renate
Iris wird das PDF unter meinem Beitrag online stellen.
Herzlich
Sigi
Wieslawa
Ja ich schließe mich den obigen Antworten an. Für mich war das eine sensationelle Bereicherung und so gut vorgetragen, dass es eine Freude war zuzuhören. Tausend Dank.
Herzlichen Dank Wieslawa für Deine Rückmeldung!
Alles Gute!
Sigi
Ich bin fasziniert – wundervoll.
Danke Katja!
Herzlich
Sigi
Lieber Sigi! Vielen Dank für diesen tollen Vortrag!! Ich habe mit Wonne zugehört. Aber eine Anmerkung: Ich lebe seit 26 Jahren in Barcelona City (nichts mit Garten :=(( ) Die Orangen sind keine Süssorangen, sondern die Bitterorangen, die im Sommer reifen. Sie schmecken nicht. Leider. Sonst fände ich es auch toll für all die Leute die hier auf der Strasse oder in den „Favelas“ leben. Aus den Bitterorangen kann man nur die englische „Marmelade“ machen. Auf deinem Bild ist es noch in einem Park, aber sie gibt es auch in Strassen im Stadtteil Gràcia. Und ehrlich gesagt – ich weiss nicht, was für ein Wasser diese Bäume trinken… Liebe Grüsse!
Liebe Ortrun
Deine Rückmeldung aus Barcelona freut mich sehr. Wie haben die Weihnachtszeit in Barcelona genossen und auch die recht sauren Orangen. Die Früchte die wir gegessen haben sind keine Bitterorangen sondern eine recht saure Zitrusart. Einfach reinbeißen und mit der Schale genießen …
Herzlich
Sigi
Toller Vortrag
Bitte um die Liste mit den Obstsorten und den Baumschulen, damit wir die Vorschläge umsetzen können
Danke!
Hallo Maja
Iris wird das PDF zu meinem Vortrag online stellen.
Herzlich
Sigi
Liebe Iris,
würden sich Siegfried Tatschl und Thomas Puhlmann von Natura DB austauschen, wäre das eine fantastische Möglichkeit unbekannteres Obst in die Gärten zu bekommen. Vielleicht kannst du beide vernetzen?
Ich hatte jetzt während des Interviews nach der Erdbirne auf Natura DB gesucht, da ich sie sehr interessant finde. Doch sie war da nicht zu finden. Ich habe das Gespräch mit Thomas Puhlmann und direkt im Anschluss Siegfried Tatschl angeschaut. Daher kam die Idee nach der Erdbirne direkt zu schauen.
Ohne den Kongress hätte ich beide nicht gekannt.
Wir wünschen uns übrigens Obstbäume am Straßenrand, das der Bevölkerung nützt, die es benötigt. Eigentlich sind wir mit Straßenobst großgeworden, da es zur Nahversorgung der Bürger diente. Jetzt pflanzt in der Region leider keiner mehr nach. Was wirklich sehr schade ist. Komischerweise waren die Straßenobstbäume vom Frost im vergangenem Frühjahr weniger betroffen, als die Hausbäume. So konnten wir wenigstens diese Birnen und Äpfel ernten und bestimmen lassen. Wir wissen jetzt an welchen Sorten wir vorbei fahren.
Danke für Deine Anregung Uwe!
Herzlich
Sigi
Es ist immer wieder so eine grosse Freude und so inspirierend und bereichernd Siegfried Tatschl zuzuhören! Vielen herzlichen Dank für die wundervolle Präsentation – und dass er zu diesem Kongress eingeladen wurde! In der Tat: „Die Erde ist ein Paradies(-Garten) zu dem wir den Schlüssel verloren haben“. Doch wir können uns unseren Paradiesgarten neu erschliessen, wenn wir nicht mehr gegen sondern mit der Natur und mit „Alles Was Ist“ in Harmonie gehen.
Danke Barbara für Deine feine Rückmeldung!
Alles Gute und herzlichen Gruss
Sigi
Hallo liebe Iris! Ich bins nochmal. Vielen Dank nochmals für all die Interviews! Könnest du uns die Liste mit den Obstsorten und den Baumschulen und das Rezept mit den Eicheln vielleicht zukommen lassen? Ich habe keine Links entdeckt. Ich würde mich sehr freuen. Danke im Voraus!
Die frisch gesammelten Eicheln auf einem Blech
in das Backrohr geben und bei 250° C 15 – 20 Minuten
lang rösten bis die Schalen aufspringen.
Die geschälten Eicheln 24 Stunden zum Entbittern
in Wasser mit einer Packung Backpulver/Speisenatron
einweichen. Das Wasser abgießen und nochmals ein- oder
zweimal für je 24 Stunden wässern.
Die Eicheln in einer Gewürz-/Kaffeemühle mit Schlagwerk
mahlen. Das Mehl anschließend trocknen.
Eichelkekse
250 g Eichelmehl, 150 g Buchweizenmehl, 100 g Dinkelvollkorn-
mehl, 1 Prise Salz, 1 Ei, 100 g Zucker, Gewürze wie Zimt,
Sternanis, Kardamom oder Anis, 150 g Butter, Milch nach
Bedarf; Staubzucker zum Bestäuben
Die Zutaten in einer Schüssel mischen und zu einem glatten
Teig verkneten. Den Teig zu ca. 2 cm dicken Würsten rollen
und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben flachdrücken.
Im Backrohr bei 200° C ca. 20 Minuten backen.
Die noch heißen Kekse in eine Schüssel mit Staubzucker
geben und umrühren.
Viel Erfolg damit Ortrun!
Herzlich
Sigi
Noch was … evtl. auch für Siegfried Tatschl:
Europas grösste Wildobstsammlung wurde vor einigen Jahren in Mogelsberg (Kanton St. Gallen) in der Schweiz errichtet. Auf 1,3 Hektaren wachsen auf 730 m Höhe mehr als 300 Arten und über 2100 Sorten Wildobst. Führungen mit Degustationen werden von der Save Foundation angeboten.
Eine umfassende Übersicht über die Wildobst-Arten und ihre Sorten, auch gartenbauliche Tipps sowie einen Überblick über Herkunft und Geschichte, ökologische Bedeutung, Verwendung und Rezepte findet man hier:
https://wildobst.info/
https://wildobst.info/arten/
Die Stiftung ProSpecie Rara (PSR) hat auf ihrer Webseite einen Themenschwerpunkt zum Thema Wildobst eingerichtet. Dort sind Tipps zur praktischen Verwendung für Wildobst zu finden mit Angaben von Wildobst-Baumschulen und Schlüsselfragen zum Anbau im eigenen Garten:
http://www.prospecierara.ch/wildobst
Auf dem Online-Sortenfinder von PSR sind zudem zahlreiche Sorten beschrieben, unter anderem mit Bezugsquellen, Vermehrungsmöglichkeit und Verwendungstipps:
http://www.prospecierara.ch/pflanzen/sortenfinder
(Leider konnten die Links nicht richtig im Text eingesetzt werden – man kann sie jedoch kopieren und selber einfügen.)
Noch was … evtl. auch für Siegfried Tatschl:
Europas grösste Wildobstsammlung wurde vor einigen Jahren in Mogelsberg (Kanton St. Gallen) in der Schweiz errichtet. Auf 1,3 Hektaren wachsen auf 730 m Höhe mehr als 300 Arten und über 2100 Sorten Wildobst. Führungen mit Degustationen werden von der Save Foundation angeboten.
Eine umfassende Übersicht über die Wildobst-Arten und ihre Sorten, auch gartenbauliche Tipps sowie einen Überblick über Herkunft und Geschichte, ökologische Bedeutung, Verwendung und Rezepte findet man hier:
https://wildobst.info/
https://wildobst.info/arten/
Die Stiftung ProSpecie Rara (PSR) hat auf ihrer Webseite einen Themenschwerpunkt zum Thema Wildobst eingerichtet. Dort sind Tipps zur praktischen Verwendung für Wildobst zu finden mit Angaben von Wildobst-Baumschulen und Schlüsselfragen zum Anbau im eigenen Garten:
http://www.prospecierara.ch/wildobst
Auf dem Online-Sortenfinder von PSR sind zudem zahlreiche Sorten beschrieben, unter anderem mit Bezugsquellen, Vermehrungsmöglichkeit und Verwendungstipps:
http://www.prospecierara.ch/pflanzen/sortenfinder
Noch was … Europas grösste Wildobstsammlung wurde vor einigen Jahren in Mogelsberg (Kanton St. Gallen) in der Schweiz errichtet. Auf 1,3 Hektaren wachsen auf 730 m Höhe mehr als 300 Arten und über 2100 Sorten Wildobst. Führungen mit Degustationen werden von der Save Foundation angeboten.
Eine umfassende Übersicht über die Wildobst-Arten und ihre Sorten, auch gartenbauliche Tipps sowie einen Überblick über Herkunft und Geschichte, ökologische Bedeutung, Verwendung und Rezepte findet man, wenn man im Internet nach „wildobst.info/“ sucht.
Die Stiftung ProSpecie Rara (PSR) hat auf ihrer Webseite einen Themenschwerpunkt zum Thema Wildobst eingerichtet. Dort sind Tipps zur praktischen Verwendung für Wildobst zu finden mit Angaben von Wildobst-Baumschulen und Schlüsselfragen zum Anbau im eigenen Garten.
Auf dem Online-Sortenfinder von PSR sind zudem zahlreiche Sorten beschrieben, unter anderem mit Bezugsquellen, Vermehrungsmöglichkeit und Verwendungstipps.