Hannelore Zech
Dipl. zert. Permakulturist und Baumwart, Autorin
Lass dich überraschen und inspirieren
BIOGRAFIE & WISSENSWERTES

Verein Mienbacher Waldgarten/Selbstversorger-
Verein für Forschung und Bildung rund um Permakultur und Selbstversorgung
Als Bonus gibt es 15% Nachlass auf meine Publikationen, die auf https://waldgarten.wordpress.
Gärtnerin, Dipl. zert. Permakultur-Designerin, Baumwart und Mutter aus dem schönen Ostbayern, Bewirtschafterin des Mienbacher Waldgartens, Leiterin der Selbstversorger-Akademie. Seit über 20 Jahren beschäftigt Sie sich mit allem was regional essbar ist, beschäftigt sich mit Sortenerhaltung bei Gemüse und Obst und berät bei Anlagen von Gemeinschaftsgärten, Waldgärten bis Agroforst.
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6 Kommentare
Immer wieder schön aus Hannelores langjähriger Erfahrung und deinem aktuellen Wirken zuhören. Auch deine Publikationen kann ich nur empfehlen.
Und wie du sagst Gemeinschafte ist so wichtig da wir alle noch voneinander lernen. So muss ich bei einer Sache einhaken. Bei Minute 32 wo es um Irrtümer geht, sagst du, dass aus einem Kirschkern keine süße Kirsche werden kann, sondern IMMER eine Wildkirsche daraus hervorgeht. Vielleicht fehlt auch Kontext, aber um weitere Irrtümer zu vermeiden mag ich das ganze genauer beleuchten.
Wenn du von einer leckeren Kirsche den Kirschkern nimmst, dann kommt zu 100% (da nie samenfest) eine andere Kirschsorte dabei herum, die sehr wahrscheinlich in ihren Eigenschaften (Größe und Süße) der Wildkirsche (die ja absolut vielfältig und nicht eine Sorte ist) entspricht und diese würde man einfach als Wildkirsche bezeichnen. Es kann aber auch sein, dass eine richtig gute Kirsche bei rumkommt. Das nennt man dann auch Zufallssämling. So entstand z.B. Burlat oder Hedelfinger Riesenkirsche.
Wer dem Zeit und Raum schenken mag, dem empfehle ich vorher den Samen zwischen Zunge und Gaumen für 9minuten zu halten und dabei mit dem Samen zu sprechen wie mit einem Baby im Bauch. Und oder runterschlucken. Dann kannst du wirklich mit dem Baby im Bauch reden…
Letztlich ist das der Weg gewesen, dass überhaupt große Früchte entstanden sind. Die Avocado kommt zu.b. aus Südamerika. Dort gab und gibt es weder Elefanten noch bären. Wie hat sich eine so große Frucht mit so großem samen entwickelt? Vögel Schlucken solche Samen nicht… Vögel arbeiten hier an der Vermehrung von schlehdorn und brombeere :D. Nein das 5t schwere ur-faultier war es…
LG Taro
Lieber Taro,
schön, und Danke, dass Du hier einhakst und ich finds super, dass Du hier mit dabei bist! Du hast natürlich recht, es kann, wie bei den Äpfeln auch, ein Zufallssämling entstehen. So bei jeder 10.000 sten die keimt. Wie bei den Äpfeln. Auch hier sind tolle Sorten entstanden. Doch das ist nicht, was die Werbung verspricht. Wir haben im Waldgarten z. B. auch sehr viele Wildlinge unter den Kirschen, da sie von Süßkirschen stammen, sind auch sie lecker und süß, jedoch sehr klein. Und es werden riesige Bäume, nicht für Hausgärten geeignet und die Erfahrung zeigt, dass die Meisten mit Kirschbäumen im Hausgarten, meist Halbstammveredelungen komplett überfordert sind. Zum Glück ist die Veredelungsarbeit die letzten Jahrzehnte so gut geworden, dass es viele kleinwüchsige Obstbäume gibt, so dass man auch in kleinen Gärten eine unendliche Vielfalt an Obst pflanzen kann. Deshalb lohnt es sich in regionalen Baumschulen einzukaufen und nicht im Gartencenter oder Billigbaumarkt, denn oft sind die Etiketten nicht richtig und es gab schon so manche Überraschungen. Natürlich kann man auch Glück haben. Es ist oft schwierig in der Kürze alles richtig zu erklären. Wer mehr erfahren möchte über Waldgarten und Obst und Pflanzengemeinschaften generell, darf sich gerne zu einer meiner Führungen durch unseren über 20 jährigen Waldgartenbestand anmelden oder mit Freunden eine Führung buchen. Hier kann ich dann in Ruhe alle Fragen beantworten, zu Anzucht, Veredelung, Unterlage und das man natürlich auch Glück haben kann und es entsteht eine neue Sorte.
Mit herzlichen permakulturellen Grüßen aus dem Mienbacher Waldgarten
Hanne
Hey Hannelore.
Ja da hast du komplett recht.
Die Wahrscheinlichkeit 1 : 10.000 sagt man Äpfeln nach, bei Kirschen soll die Wahrscheinlichkeit was besser sein, noch besser wenn der andere Elternteil keine Wildkirsche ist, sondern auch eine gute Sorte. Bei Pfirsichen und Nüssen ist die Wahrscheinlichkeit noch besser, aber immernoch sooo gering, dass ein Hausgartenbesitzer besser eine gute Sorte pflanzt.
Da gebe ich dir absolut recht. Auch dass man in so einem Interview einen gewissen Zeitdruck fühlt und einige Sachen so kürzt, dass ich immer gerne Fußnoten im Nachhinein noch rein setzen würde..
Auch spannend finde ich, dass die professionelle sa
Ich habe von Hannelore noch nie was gehört und bin nun sehr begeistert.
Da „nur“ 140 km von mir entfernt, komme ich garantiert (vorerst) zur Führung und werde mich bemühen, meinen Gartenstammtisch auch dafür zu begeistern.
Eine Buchbestellung folgt!
Vielen Dank für das Interview.
Liebe Wanda, das Gute liegt oft zu nah ;-). Würde mich freuen, Dich auf einer meiner Führungen kennenzulernen, wenn Ihr mit dem Stammtisch kommt, können wir gerne einen separaten Führungstermin vereinbaren, nur für Euch.
Mit permakulturellen Grüßen,
Hanne
Lieben Dank sende ich an Hannelore für die Erinnerung, dass Selbstversorgung nicht nur das Ernten von Obst und Gemüse ist. Eigentlich ist es ein Lob an alle Selbstversorger, die sich selbstbestimmt autark, jeder auf seine Weise, umsorgen können.
Das Knüpfen von Netzwerken ist ein Prozess des Vertrauens und der Kommunikation mit viel Respekt. Der Austausch, das Teilen und die gegenseitige Hilfe ist sehr Wertvoll.